Allgemeine Geschäftsbedingungen

Juliane Hoffmann | Praxismanagement auf den Punkt gebracht

Präambel

Betreiberin der Coaching- und Beratungseinrichtung „Juliane Hoffmann | Praxismanagement auf den Punkt gebracht“ (nachfolgend „Plattform“) ist Juliane Hoffmann, Am alten Garten 14, 27239 Twistringen, www.juliane-hoffmann.de, hallo@juliane-hoffmann.de (nachfolgend auch Auftragnehmerin genannt).

Das Einzelunternehmen ist eine eigenständige Coaching- und Beratungseinrichtung, die in den folgenden Bereichen tätig ist: Coaching, Beratung, Teamcoaching, Seminar- und Workshoptätigkeiten. Ort der Leistungserbringung sind – sofern nicht anders vereinbart – die Räumlichkeiten der Auftragnehmerin in Twistringen.

§ 1 Geltungsbereich

(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend „AGB“) regeln abschließend das Verhältnis zwischen der Auftragnehmerin und dem Kunden (nachfolgend auch Auftraggeber genannt). Alle Leistungen erfolgen ausschließlich auf der Grundlage dieser AGB in ihrer jeweils gültigen Fassung. Im Übrigen gelten die gesetzlichen Vorschriften. Sofern nicht ausdrücklich vereinbart, finden abweichende Geschäftsbedingungen keine Anwendung.

(2) Die AGB gelten nur, sofern der Auftraggeber Unternehmer (§14 BGB), eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder ein öffentlich-rechtliches Sondervermögen im Sinne von § 310 Absatz 1 BGB ist.

§ 2 Vertragsgegenstand und Vertragsschluss

(1) Die Auftragnehmerin erbringt für den Auftraggeber folgende Dienstleistungen: Fachliche Weiterbildung und persönliche Weiterentwicklung im Rahmen von Coaching-, Trainings-, Weiterbildungs- und Beratungsprozessen in Form von Einzel-, Paar- oder Gruppenleistungen in deutscher Sprache.

(2) Die Durchführung der Dienstleistungen obliegt allein der Auftragnehmerin.

(3) Die Auftragnehmerin plant, organisiert und führt Coaching-, Trainings-, Weiterbildungs- und Beratungsprozesse durch, welche auf der Onlineplattform www.juliane-hoffmann.de beworben werden. Der Auftraggeber kann telefonisch, per E-Mail oder über das Kontaktformular auf der Website eine unverbindliche Anfrage auf Abgabe eines Angebots an die Auftragnehmerin richten.

(4) Der Auftraggeber erhält (ggf. nach einem Erstgespräch) von der Auftragnehmerin auf dessen Anfrage hin ein verbindliches Angebot über die zuvor vom Auftraggeber ausgewählten Leistungen in Schrift- oder Textform (per Brief oder E-Mail).

(5) Die Auftragnehmerin erbringt die Leistungen in eigener Verantwortung und mit eigenen Betriebsmitteln. Dabei hat sie die Interessen des Auftraggebers zu wahren.

(6) Nimmt im Auftrag eines Auftraggebers einer seiner Mitarbeiter*innen an einem Coaching oder einer anderen, die Vertraulichkeit erfordernden Veranstaltung teil, so erhält der Auftraggeber allgemeine Informationen über den Erfolg der Maßnahme. In keinem Fall werden vertrauliche Angaben, die während des Coachings o. ä. gemacht wurden, an den Auftraggeber weitergeleitet.

§ 3 Preise und Bezahlung

(1) Die Auftragnehmerin stellt dem Auftraggeber eine schriftliche Rechnung über den vereinbarten Honorarsatz. Alle Preise verstehen sich in EUR.

(2) Die Begleichung der Rechnungen erfolgt vereinbarungsgemäß am Ende der Termine in bar oder innerhalb von 7 Werktagen nach Rechnungsstellung per Banküberweisung.

(3) Bei Online-Buchungen von Leistungen kann eine Vorabzahlung via PayPal oder Banküberweisung vereinbart werden. Sollten Leistungen innerhalb von 14 Tagen online gebucht und auch erbracht oder begonnen werden, erklärt sich der Auftraggeber damit einverstanden und verlangt, dass die Leistungen vor Ende der Widerrufsfrist erbracht oder begonnen werden.

(4) Evtl. anfallende Reisekosten sind nicht im Honorar enthalten und werden separat vereinbart und abgerechnet. Die Auftragnehmerin hat Anspruch auf Ersatz der Reisekosten für Reisen, die zur mit dem Auftraggeber abgestimmten externen Erbringung der Leistungen erforderlich sind. Hierfür müssen die entsprechenden Belege im Original vorgelegt werden. Eventuell anfallende Reisekosten sind Bestandteil des Angebots.

(5) Der Auftraggeber hat keinen Anspruch auf Kostenrückerstattung von Krankenkassen, der Beihilfe oder anderen Kostenträgern.

§ 4 Stornobedingungen

(1) Wenn der Auftraggeber einen fest vereinbarten Termin innerhalb von 24 Stunden vor dem Termin absagt, entstehen Ausfallkosten in Höhe von 50 % des vereinbarten Honorars für diesen Termin.

(2) Bei einer Absage innerhalb von 8 Stunden vor dem Termin oder Nichterscheinen entstehen Ausfallkosten in Höhe von 75 % des vereinbarten Honorars für diesen Termin.

(3) Für Veranstaltungen mit einer Dauer von 4 oder mehr Stunden (z.B. Workshops und Trainings) gelten die folgenden Stornobedingungen:
Ø Absage 15-30 Tage vor dem vereinbarten Termin: Ausfallkosten i.H.v. 50% des vereinbarten Honorars
Ø Absage 8 -14 Tage vor dem vereinbarten Termin: Ausfallkosten i.H.v. 75% des vereinbarten Honorars
Ø Absage 0-7 Tag vor dem vereinbarten: Ausfallkosten i.H.v.Termin 100% des vereinbarten Honorars

(4) Als Absage im Sinne dieser Regelungen gilt auch das Verschieben eines Termins oder einer Veranstaltung auf Wunsch des Auftraggebers. Die vorstehenden Verpflichtungen zur anteiligen Entrichtung vereinbarten Honorars gelten also auch dann, wenn der Termin bzw. die Veranstaltung zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt wird; im Zusammenhang mit nachgeholten Terminen oder Veranstaltungen entstehende Honoraransprüche bleiben von diesen Stornierungsregeln unberührt.

(5) Die Auftragnehmerin behält sich vor, Termine in dringenden Angelegenheiten / aus wichtigem Grund – auch kurzfristig – abzusagen, zu verlegen oder vom Vertrag zurückzutreten. Dem Auftraggeber entstehen in diesem Fall keine Kosten für den entfallenen Termin. Der Auftraggeber kann keinerlei Entschädigung o.Ä. Ersatzleistungen fordern. Für bereits erfolgte Leistungen und Termine entstandene Honoraransprüche der Auftragnehmerin bleiben unberührt.

§ 5 Urheberrecht

(1) Alle Werke und Inhalte, die von der Auftragnehmerin veröffentlicht werden, sind geschützte Inhalte. Die Nutzung der Werke und Inhalte ist ausschließlich zu eigenen Zwecken zulässig. Eine Weitergabe von Materialen an Dritte ist untersagt, unabhängig von Zweck und Art der Weitergabe.

(2) Eine darüberhinausgehende Nutzung bzw. Verwertung der urheberrechtlich geschützten Schulungsmaterialen insbesondere durch Vervielfältigung, Verbreitung, Digitalisierung, Speicherung, gleich auf welchem Trägermedium und in welcher technischen Ausgestaltung, z.B. in Inter- oder Intranets, ist unzulässig.

§ 8 Gewährleistung und Haftung

(1) Es gelten die gesetzlichen Vorschriften.

(2) Ansprüche des Auftraggebers auf Schadensersatz sind ausgeschlossen. Hiervon ausgenommen sind Schadenersatzansprüche des Auftraggebers aus der Verletzung des Lebens, des Körpers, der Gesundheit oder aus der Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten) sowie die Haftung für sonstige Schäden, die auf einer vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Pflichtverletzung der Auftragnehmerin, ihrer gesetzlichen Vertreter oder Erfüllungsgehilfen beruhen. Insbesondere sind Ansprüche wegen unverschuldetem Nichterscheinen der Auftragnehmerin bei einer Präsenzveranstaltung (wie beispielsweise aufgrund von Erkrankung, höherer Gewalt oder eines Unfalls) ausgeschlossen. Wesentliche Vertragspflichten sind solche, deren Erfüllung zur Erreichung des Ziels des Vertrags notwendig ist.

(3) Bei leicht fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten haftet die Auftragnehmerin nur für den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden.

(4) Die Plattform kann Links zu Webseiten Dritter enthalten. Diese unterliegen eigenen AGB und Datenschutzbestimmungen. Die Auftragnehmerin übernimmt keine Haftung für deren Inhalte oder Erreichbarkeit.

§ 9 Sonstiges, Datenschutz, Änderungsvorbehalt

(1) Personenbezogene Daten, die erforderlich sind, um ein Vertragsverhältnis mit Ihnen einschließlich seiner inhaltlichen Ausgestaltung zu begründen oder zu ändern sowie personenbezogene Daten zur Bereitstellung und Erbringung der Leistungen werden selbstverständlich nur im Rahmen der geltenden gesetzlichen Bestimmungen der DSGVO verarbeitet. Weitere Informationen sind in unseren Datenschutzhinweisen enthalten, die Sie unter folgendem Link abrufen können: Datenschutzhinweis.

(2) Die Auftragnehmerin ist berechtigt, diese AGB in einem Umfang, der dem Auftraggeber zumutbar ist, einseitig zu ändern, soweit dies sachlich gerechtfertigt ist, zur Beseitigung nachträglich entstehender Äquivalenzstörungen oder zur Anpassung an veränderte gesetzliche oder technische Rahmenbedingungen notwendig ist. Über die beabsichtigten Änderungen wird die Auftragnehmerin den Auftraggebern schriftlich, per E-Mail rechtzeitig informieren. Soweit der Auftraggeber nicht binnen vier Wochen nach Zugang schriftlich oder per E-Mail-Widerspruch erhebt, sind diese Änderungen – sofern sie keine wesentlichen Vertragspflichten berühren – vereinbart und damit Vertragsinhalt. Über das Widerspruchsrecht sowie über die Rechtsfolgen des Fristablaufs wird die Auftragnehmerin in der Benachrichtigung hinweisen.

§ 10 Schlussbestimmungen, Rechtsordnung, Gerichtsstand

(1) Vertragssprache ist Deutsch. Es gilt deutsches Recht unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.

(2) Sollte eine Bestimmung dieser AGB unwirksam sein, bleibt der Vertrag im Übrigen wirksam. Es gelten dann die gesetzlichen Vorschriften.

(3) Bei Auftraggebern, die den Vertrag zu einem Zweck schließen, der nicht überwiegend der beruflichen oder gewerblichen Tätigkeit zugerechnet werden kann (Verbraucher), berührt diese Rechtswahl nicht die zwingenden Bestimmungen des Rechts des Staates, in dem der Auftraggeber seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat.

(4) Für alle Streitigkeiten aus dem Vertragsverhältnis richtet sich, wenn der Auftraggeber Kaufmann, eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder ein öffentlich-rechtliches Sondervermögen ist, der Gerichtsstand nach dem Sitz der Auftragnehmerin in Aachen.

(5) Der Vertragstext kann heruntergeladen und gespeichert werden.